Google legt Umsatzbeteilung bei Adsense offen

Google übt sich in Transparenz. Nach einem gefühlten Jahrtausend rückt Google zumindestens mit zwei Zahlen raus: die Umsatzbeteiligung bei AdSense für Content-Seiten und die Umsatzbeteiligung bei der benutzerdefinierten Google-Suchmaschine. So soll bei AdSense für Content-Seiten den Publishern 68 Prozent ausgezahlt werden, während es bei der benutzerdefinierten Google-Suchmaschine 51 Prozent sind. Laut Google sind beide Werte konstant (bei AdSense für Content-Seiten seit der Einführung im Jahr 2003, bei der benutzerdefinierten Google-Suchmaschine seit einer Erhöhung im Jahr 2005).

In der Zukunft können sich beide Werte laut Google ändern. Dies soll der Publisher aber dann mitbekommen. So soll der entsprechende aktuelle Wert in der AdSense-Benutzeroberfläche zukünftig angezeigt werden.

Zu weiteren AdSense-Produkte wie AdSense für mobile Anwendungen, AdSense für Feeds und AdSense für Spiele möchte Google keine Zahlen herausgeben:

Die Umsatzbeteiligung für diese Produkte veröffentlichen wir zu diesem Zeitpunkt nicht, da die Entwicklung hier schnell voranschreitet und sich die Kosten für den Support noch ändern. Die Umsatzbeteiligung variiert von Produkt zu Produkt aufgrund der starken Kostenschwankung für Produktentwicklung und -pflege. Außerdem kann die Umsatzbeteiligung für AdSense für Content-Seiten und AdSense für Suchergebnisseiten für große Online-Publisher variieren, mit denen wir individuelle Verträge ausgehandelt haben.

Woher die plötzliche Offenheit seitens Google herrührt, darüber kann gerätselt werden. Alles weitere zu der Offenlegung der Umsatzbeteiligung von Adsense kann man noch einmal auf Inside Adsense ausführlich nachlesen.

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